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Bei Entwurf und Betrieb von Positivenergiehäusern ist die Maximierung der eigentlich erzeugten Arbeit (net energy produced, NEP) ein pragmatisches Ziel. Dies kann durch intelligente Verbrauchsformung erreicht werden. Erzeugung und Verbrauch werden müssen hierbei vergleichmäßigt werden. Um dies zu erreichen benötigt man informierte Entscheidungen in nahezu Echtzeit um die Subsysteme des Gebäudes zusteuern und Wettervorhersagen sowie unvorhersehbarem Nutzerverhalten Rechnung zu tragen. Solche Regelentscheidungen haben direkte Auswirkungen auf den thermischen Komfort der Nutzer, die Energieeffizienz und letztendlich auf die NEP. Das komplizierte Zusammenspiel der vielen Parameter setzt empirische oder regelbasierte Entscheidungen sowie die Entwicklung eines generischen Entscheidungswerkzeugs voraus
In dem Glauben, dass der NEP durch bessere Regelentscheidungen erhöht werden kann schlagen wir eine Regel- und Optimierungs-Informationstechnologie-Methodik vor, die sowohl modellbasiert-prädiktive Regelung (model predictive control, MPC) und kognitiv-adaptive Optimierung (cognitive-based adaptive optimization, CAO) kombiniert. Das PEBBLE-System hat drei essentielle Bestandteile: erstens, thermische Simulationsmodelle als genaue Repräsentanten der Gebäude und ihrer Subsysteme; zweitens, Sensoren, Aktuatoren und Bedienfelder um die Kommunikation zwischen physischer und simulativer Ebene zu erleichtern; drittens, generische Regel- und Optimierungs-Werkzeuge, die Messwerte und thermische Modelle nutzen um intelligente Entscheidungen zu treffen. Im Rahmen von PEBBLE haben Gebäudenutzer eine kombinierte Sensor- und Aktuator-Rolle. Bedienfelder werden durch den Menschen zu Sensoren, die ihre thermische Behaglichkeit und Vorlieben an das PEBBLE-System senden. Im Gegenzug gibt das PEBBLE-System Informationen mit dem Ziel der Verbesserung des Energie-Bewusstseins der Benutzer. Die Allgemeinheit der vorgeschlagenen Methodik bietet eine Universalität, die regionalen, Verhaltens-, Umwelt-oder anderen Variationen standhält. Aus diesem Grunde wird das Pebble-System in drei unterschiedlichen  Gebäuden demonstriert und evaluiert. Die Gebäude besitzen eine Vielzahl von Design-und Leistungsmerkmalen, an verschiedenen Orten in ganz Europa.
Im Projekt Pebble geht es nicht nur um Verbesserung der Energie-Effizienz oder der Vergleichsmäßigung von Erzeugung und Verbrauch. Es geht um die harmonische und höchsteffektive Nutzung aller Systeme in einem Gebäude. Dies umschließt die Adaptierung an den Faktor Mensch und unter Unsicherheit die Anpassung aller Entscheidungen (fast)  in Echtzeit.

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